Gewinnmargen
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"Do you think Coca-Cola is worth a penny more than, say, Joe's Cola? I think so — and I've got about 127 years of history to back that up."
Glauben Sie, dass Coca-Cola auch nur einen Cent mehr wert ist als, sagen wir, Joe's Cola? Ich glaube schon - und ich habe etwa 127 Jahre Geschichte, die das belegen.
Margen zeigen, wie viel von jedem Euro Umsatz auf den verschiedenen Ebenen der Gewinn- und Verlustrechnung als Gewinn übrig bleibt - ein Unternehmen kann gleichzeitig wachsen und Marge verlieren.
Die Bruttomarge ist der Umsatz abzüglich der Herstellungskosten, geteilt durch den Umsatz: Sie misst, wie profitabel das Produkt oder die Dienstleistung vor den Gemeinkosten ist. Die operative Marge zieht zusätzlich Vertriebs- und Verwaltungskosten ab; die Nettomarge zieht alles ab, einschließlich Steuern und Zinsen. Der Vergleich der drei Ebenen über die Zeit zeigt, ob ein Unternehmen wegen höherer Gemeinkosten, mehr Wettbewerb oder beidem an Marge verliert.
Eine Margenzahl allein sagt ohne Vergleichsmaßstab wenig aus: Eine Nettomarge von 10 % ist in einer margenschwachen Branche wie dem Einzelhandel hervorragend, aber mittelmäßig für ein Softwareunternehmen, wo Margen von 25-30 % die Norm sind. Die Marge eines Unternehmens mit der seiner direkten Wettbewerber in derselben Branche zu vergleichen, sagt weit mehr aus als die für sich genommene Zahl.
Eine Marge, die über die Zeit stabil bleibt oder wächst, selbst wenn die Kosten für Rohstoffe oder Personal steigen, ist oft ein Zeichen für einen echten Wettbewerbsvorteil: Das Unternehmen kann höhere Kosten an den Verkaufspreis weitergeben, ohne Kunden zu verlieren. Eine Marge, die sich beständig zusammenzieht, selbst bei steigendem Umsatz, signalisiert dagegen, dass der Wettbewerb die Preissetzungsmacht des Unternehmens untergräbt.